Schwachhausen


Text : Joachim Kothe + Focke-Museum / Fotos: Joachim Kothe

Auf die Enten folgt PLAYMOBIL
Bremens Geschichte mit 5000 Playmobil-Figuren im Focke-Museum.

Das Haupthaus im Focke-Museum, dem bremischen Museum für Stadtgeschichte, ist zur Zeit und wahrscheinlich für mehrere Jahre für eine bauliche Runderneuerung geschlossen und so fragten sich die Mitarbeiter unter der Direktorin Prof. Dr. Anna Greve, wie es denn möglich wäre, trotzdem die Geschichte Bremens auf attraktive Weise in den beiden verbliebenen Häusern darzustellen und vielleicht einmal auf ganz andere Art zu vermitteln.

In den Fokus rückte der Diorama Artist und PLAYMOBIL-Künstler Oliver Schaffer, der u.a. vor einigen Jahren bereits eine erfolgreiche PLAYMOBIL Ausstellung rund um die Kogge im Bremerhavener Schiffahrtsmuseum gestaltet hatte.
In 18 Einzeldioramen im „Haus Riensberg“ und im „Eichenhof“ führt die Ausstellung PLAYMOBIL-Stadtgeschicht(n) chronologisch durch verschiedene Epochen der Bremer Geschichte. Sie beginnt bei der Altsteinzeit und erzählt unter anderem von der Stadtgründung, Markt und Hanse, Hafenleben und Auswanderung, Handel und Industrialisierung. Der Bogen reicht bis zum Wirtschaftswunder, zur Arbeitsmigration, zu den Erfolgen von Werder Bremen und zu Bremens heutiger Bedeutung als Raumfahrtstandort.

„PLAYMOBIL – Stadtgeschichte(n) verbindet historische Bildung, Popkultur und die Freude am Entdecken“, beschreibt Dr. Bora Akşen das Konzept der Ausstellung. Texte zu den Ereignissen vermitteln die wichtigsten Zusammenhänge und digitale Inhalte und Hörtexte vertiefen ausgewählte Themen. Besucher können dafür ihr eigenes Smartphone und Kopfhörer mitbringen. Kinder können bei einer Rallye durch die Ausstellung knifflige Fragen bei den Stationen beantworten. Wer das richtige Lösungswort ermittelt hat, kann am Gewinnspiel teilnehmen und PLAYMOBIL-Preise gewinnen. In einem extra Spieleraum können Familien und Kinder Pause vom Entdecken machen und selbst Szenen bauen und damit spielen.

Mit „PLAYMOBIL – Stadtgeschichte(n)“ bleibt die Geschichte der Stadt trotz Umbau im Museum präsent. Die Ausstellung schlägt zugleich eine Brücke zur neuen Sammlungspräsentation, die 2028 eröffnet werden soll.

 

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Die Werder-Mannschaft wird noch einmal geordnet …

 

Der Museumsgründer Johann Focke im Werder-Ballon.
Er ist in allen 18 Diorahmen vertreten.

Auf dem Rathausbalkon 1988: Werder Bremen ist Deutscher Fußballmeister

An der Schlachte …

Die Zeit der Auswanderung an der Columbuskaje Bremerhaven
                                                    Klassengesellschaft auf dem Auswandererschiff    >>

 

Die Böttcherstraße

 

Steinzeitliche Siedlung (im Aufbau)
<< Märchenwald (im Kindermuseum)                                                             

Motive aus den Delfter Kacheln
                                                     Szene an der Weser im Mittelalter >>

Der Marktplatz wird von Oliver Schaffer noch aufgebaut …

 

Die Industrialisierung - Schiffbau und Automobilfertigung nach dem Krieg …
                           Beispiel für eine Erläuterung des jeweiligen Dioramas mit QR Code >>

 

… bis zum Raumfahrtstandort.

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